Unsere Forderungen

Eine Stadt für alle ist machbar.

Wir wollen alle gut und sicher leben. Was bedeutet das in Osnabrück? Für welche konkreten Forderungen können wir uns gemeinsam einsetzen? Darüber möchten wir uns mit Ihnen austauschen. Ihre Gedanken dazu, Ihre Sorgen und Wünsche interessieren uns. Wir als Bündnis stellen Ihnen hier einige Forderungen an Stadtrat und Verwaltung vor. Wir nennen sie als Beispiele, die uns allen helfen können, ins Gespräch zu kommen und vor der Kommunalwahl gemeinsam aktiv zu werden.

Soziale Sicherheit für alle – wie schaffen wir das gemeinsam? Einige Beispiele:


Bezahlbare Mieten und Beendigung der Kinderarmut

Wir wollen alle eine Stadt, in der die Mieten bezahlbar sind und alle Kinder Zukunftschancen haben.

In Osnabrück fehlen sehr viele bezahlbare Wohnungen. Hohe Mieten sind ein Risiko für Kinderarmut.

Gemeinsam fordern wir: Stärkung der städtischen Wohnungsgesellschaft, Verfolgung von Leerstand und Mietwucher, Umsetzung eines wirksamen Aktionsplans gegen die Kinderarmut.

Zum Weiterlesen
→ Arbeitslosenselbsthilfe Osnabrück (2011): Strategiekonzept gegen Kinder- und Jugendarmut. [Link]
→ Deutscher Mieterbund (2026): Mieten explodieren, Angebot schrumpft [Link]
→ Initiative Bezahlbarer Wohnraum Osnabrück (Abfrage 2026): Homepage. [Link]
→ Stadt Osnabrück (2024): Sozialmonitoring. [Link]

Sichere Arbeit und gesündere Quartiere

Wir wollen alle sichere, gute Arbeit finden und Quartieren ohne Hitze, Lärm und Smog leben. Gerade Menschen mit weniger Einkommen wohnen oft an großen Straßen. Guter, bezahlbarer ÖPNV schafft Mobilität und gesünderes Wohnen für uns alle. Erneuerbare Energien ermöglichen bezahlbare Wärme und zukunftssichere Arbeitsplätze.

Gemeinsam fordern wir: Ausbau des Osnabrücker ÖPNV, sichere Fahrradwege und Verkehrsberuhigung. Osnabrück soll sich, gemeinsam mit vielen Städten, stark machen für den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Zum Weiterlesen
→ DGB u.a. (2023): Allen Kommunen sozial gerechten Klimaschutz ermöglichen. [Link]
→ German Zero (2024): Verkehrswende im Kleinen. [Link]
→ Greenpeace (Abfrage 2025): Wann kommt das Klimageld? [Link]
→ Soziale Wärmewende jetzt! (Abfrage 2026): Homepage. [Link]
→ Umweltbundesamt (2025): GreenTech Atlas. [Link]

Beteiligung aller und Schutz vor Gewalt

Wir wollen alle eine freundliche Stadt, in der Menschen einander helfen, alle geschützt sind, und sich niemand fürchten muss vor Not und Gewalt. Das gilt für uns alle – egal, wie alt wir sind, wen wir lieben, woher wir kommen.

Gemeinsam fordern wir: Ausbau von offenen Treffpunkten in den Quartieren. Initiativen zum Schutzes für Frauen und queere Menschen brauchen finanzielle Absicherung. Die Stadt, konkret auch die Ausländer­behörde soll zeigen: Osnabrück ist sicherer Hafen für Menschen, die zu uns aus Krieg und Not fliehen.

Zum Weiterlesen
→ Frauenhaus Osnabrück (Abfrage 2026): Homepage. [Link]
→ Konzeptwerk Neue Ökonomie (2024): Zukunft für alle. [Link]
→ Pro Asyl (Abfrage 2026): Asyl in Deutschland. [Link]
→ Seebrücke (Abfrage 2026): Sicher Häfen. [Link]

Eine Stadt für alle braucht Verteilungsgerechtigkeit.

Osnabrück hat ein Haushaltsdefizit, gleichzeitig ist unsere Gesellschaft sehr reich. Wohlstand ist immer ungleicher verteilt. Jetzt wird der Sozialstaat wieder massiv angegriffen. Das bereitet der extremen Rechten den Boden.

Osnabrück soll, gemeinsam mit vielen Städten, Druck auf die Bundesregierung machen: Vermögenssteuer wieder einführen, Erbschaften fair besteuern, mehr Geld von Bund und Ländern für die Städte. Wenn die Allerreichsten ihren gerechten Teil geben, können wir alle besser leben. Osnabrück – Stadt für alle!

Zum Weiterlesen
→ Hans Böckler Stiftung (2025): Verteilungsbericht. Mehr Ungleichheit – weniger politische Teilhabe. [Link]
→ Netzwerk Steuergerechtigkeit (2024): Die Zeit ist reif: Superreiche gerecht besteuern. [Link]
→ Oxfam (2025): Milliardärsmacht beschränken, Demokratie schützen. [Link]
→ Pickett, K; Wilkinson, R (2010): Gleichheit ist Glück. [Link]